Grenzen des FreiTauchens

Für die persönliche Tauchtiefengrenze spielen viele Faktoren eine große Rolle:

  1. die Vitalkapazität
  2. das Residualvolumen
  3. die Elastizität des Brustkorbes
  4. das Training
Bildquelle 7 (siehe unten).
Bildquelle 7 (siehe unten).

Für die persönliche Tauchtiefengrenze spielen viele Faktoren eine große Rolle:

  1. die Vitalkapazität
  2. das Residualvolumen
  3. die Elastizität des Brustkorbes
  4. das Training

Der Lungeninhalt ist bei jedem Menschen verschieden und liegt meist zwischen 4 und 6 Litern. Ebenfalls ist das Residualvolumen bei jedem Menschen verschieden. Es hängt u.a. ab von Alter, Kondition, Rauchen und Konsum von Genussmitteln im Allgmeinen. Auch die Elastizität des Brustkorbes nimmt mit zunehmendem Alter und bei untrainierten Personen rapide ab. Man könnte ich die Tiefe tauchen, bis der Lungeninhalt auf das Residualvolumen zusammengedrückt ist (Residualvolumen = ca. 1/4 des Lungeninhaltes). Die möglichen Tiefen liegen also bei normalen Voraussetzungen zwischen 25 und 30 m. Normale Tauchtiefen stellen jedoch 10 bis 15 m dar. Sie sind durch Training durchaus erreichbar.

Beim Lungenriss kann Gas aus den Alveolen über die Lungenvenen in die linke Herzkammer gelangen und von dort in alle Organe, besonders in die Herzkranzgefäße und in das Gehirn. Dies führt zum schweren Krankheitsbild der Gasembolie. Der Lungenriss stritt beim Freitaucher nur selten auf; allerdings stellt er beim Gerätetaucher, insbesondere bei älteren Tauchern, eine große Gefahr dar.

Taucht man tiefer, so muss in der Lunge ein - im Vergleich zum Außendruck - negativer Druck (ein Unterdruck) entstehen.

Bildquelle 8 (siehe unten).
Bildquelle 8 (siehe unten).

Übungsfrage

Wie wird die Luftmenge bezeichnet, die bei maximaler Ein- und Ausatmung bewegt wird?

Bildquellen:

5) DLRG e.V. (Hrsg.): Theorie für Schnorcheltaucher. 6. Auflage 2003. Seite 10.

6) DLRG e.V. (Hrsg.): Theorie für Schnorcheltaucher. 6. Auflage 2003. Seite 11.

7) DLRG e.V. (Hrsg.): Theorie für Schnorcheltaucher. 6. Auflage 2003. Seite 13.

8) DLRG e.V. (Hrsg.): Theorie für Schnorcheltaucher. 6. Auflage 2003. Seite 13.