ja, die beschwerden sprechen dafür

richtig!

Die Patientin klagte über die typischen Beschwerden eines "Akuten Koronarsyndroms". Auch, wenn die Ersteinschätzung einen stabilen Zustand vermuten ließ, bestand die dringende Notwendigkeit einer sofortigen Therapieeinleitung und weiterführender Diagnostik in der Klinik.

 

Die Akuttherapie bestand in diesem Fall zunächst in der Anlage eines periphervenösen Zuganges und der Applikation von 5000 IE Heparin und 300mg Acetylsalizylsäure. Da sie die drückenden Schmerzen mit 8/10 auf der numerischen Schmerzskala bezifferte, war eine Analgesie mit Morphin (Initialdosis 5mg) indiziert. Um eine begleitend auftretende und durch den bodengebundenen Transport verstärkte Übelkeit abzufangen, erhielt die Patientin 4mg Ondansetron.

 

Bei einer periphervenösen Sauerstoffsättigung von >96% konnte auf eine Sauerstoffvorlage verzichtet werden.

Die Übergabe in der Zielklinik erfolgte auf der interdisziplinären Notaufnahme an den diensthabenden Internisten. Unter der Therapie hatte sich die Patientin beruhigt, die Beschwerden waren rückläufig, jedoch noch vorhanden.

Habe Sie auch so entschieden? Gut gemacht!

 

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